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Deanston

Deanston

Ausschliesslich aus schottischen Zutaten hergestellt

Zur Herstellung der Deanston Malts werden nur schottische Zutaten in der Produktion verwendet. Deanston ist von der Organic Food Federation für die Herstellung von Malt Whisky mit organischer Gerste anerkannt. Ausserdem wird die Brennerei von einer eigenen Wasseranlage versorgt. Das so erzeugte Überangebot wird in das nationale Stromnetz gespiesen und für den lokalen Gebrauch eingesetzt. Ausserdem wird Wert darauf gelegt, dass die Verpackungen recycelbar sind.

Geschichte

Südwestlich von Perth liegt der Ort Doune mit seinem mittelalterlichen Schloss am Fluss Teith. Das gute Wasser dieses Flusses war der entscheidende Punkt, dass man dieses Gebäude, als das Whiskygeschäft florierte, in eine Destillerie umwandelte. Nach dem Umbau der ehemaligen Mühle öffnete am 17. Oktober 1966 die Whisky Destillerie unter dem Namen Deanston mit 20 Beschäftigten. Doch schon 1982 wurde die Brennerei aufgrund der Überkapazitäten in der Whisky-Industrie wieder stillgelegt. 1990, acht Jahre später, im Aufschwung der Industrie Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre, wurde die Destilliere Deanston vom Whisky-Blender Burn Stewart aufgekauft und damit die Zukunft der Brennerei gesichert. Die hohe Qualität garantiert die stetig wachsende Nachfrage des globalen Marktes. Ausserdem wird Deanston Whisky auch als Grundlage für den eigenen schottischen Blended Whisky «Scottish Leader» benötigt. Seit 2006, nach einer umfangreichen Sanierung, produziert Deanston die grössten Mengen in seiner Geschichte, um die nie da gewesene weltweite Nachfrage nach Scotch zu decken. Die Vergangenheit dieser Destillerie ist sehr ungewöhnlich. 1781 kaufte John Buchanan 6 Hektar Land bei Deanston. Der perfekte Ort, um eine Baumwoll-Mühle zu errichten. Die Deanston Mühle wurde 1785 eröffnet und ein Dorf für die ArbeiterInnen wurde in den folgenden Jahren rund um den Betrieb erstellt. Bald kämpfte die Mühle zum ersten Mal ums Überleben, nachdem 1799 ein Brand einen Grossteil des Betriebes zerstörte. 1805 wurde der Betrieb endgültig eingestellt. Bis James Findlay und Co 1806 Deanston erwarben und mit dem ehrgeizigen Plan begannen, die Mühle wieder zu eröffnen und sogar zu expandieren. James Smith wurde im Alter von 17 Jahren Geschäftsführer der Deanston Mill und blieb dort 35 Jahre an der Spitze. Während dieser Zeit entwickelte sich die Mühle unter seiner Leitung durch verbesserte Herstellungsverfahren und eine erhöhte Effizienz der Produktion. 1833 wurden vier neue Wasserräder installiert, um die Leistung der Mühle zu erhöhen. «Hercules», eines der neuen Räder war das größte in Europa. In der Mühle wurde hochwertiger Vorhang, Spitzen- und Baumwoll-Bettwäsche und Frottee gefertigt, doch während des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861 – 1865) wurde die Versorgung mit Rohstoffen knapp und die Mühle geriet in eine Phase der Unsicherheit. Nach dem Jahrhundertwechsel kam ein weiterer Rückgang der Nachfrage nach Baumwollprodukten. 1934 wurde die Belegschaft von 1'500 auf 500 Personen reduziert und die in der Mühle integrierte hauseigenen Glockengiesserei geschlossen. 1945 wurden die berühmten Wasserräder durch effizientere Anlagen ersetzt, bis dann am 2. April 1965 die Entscheidung getroffen wurde, die Deanston Mühle in eine Brennerei umzufunktionieren.